Ich mache Graz ...
Einige Jahre ist es her, dass ich Bürgermeister meiner Heimatstadt geworden bin.
Vieles von dem, was ich mir vorgenommen hatte, konnte ich in die Tat umsetzten. Es waren erfolgreiche Jahre, in denen mein Team und ich viel erreicht haben für diese Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Jahre als Bürgermeister der Stadt Graz ließen mich aber auch einen Reifeprozess erfahren. Die vielen Begegnungen mit den Menschen in der Stadt haben es mit sich gebracht, dass mein Blick mit der Zeit breiter geworden ist. Ich bekam die einzigartige Gelegenheit so viele verschiedene Lebenstypen kennen zu lernen, mir ein Bild zu machen vom Dasein der Grazerinnen und Grazer.
Bald habe ich erkannt, dass die Wahrheit oft anders aussieht als ich sie mir vorgestellt hatte. Also werde ich mir in meiner Arbeit andere Schwerpunkte setzen, mich auf andere Perspektiven konzentrieren. Auf jene mitten im Leben. Um jedem die Möglichkeit zu geben, sein Leben zu leben. Genau so, wie er es sich vorstellt. Das zu können ist Glück.
Mag. Siegfried Nagl
Feedback zu diesem Thema:
- Viktor Maier
am 15.06.2010:
Religiöse Bauten sind eine Möglichkeit die Stadtarchitektur grossartig zu verschönern.
Ich erinnere daran, dass die letzten Getreuen des seligen Kaiser Karl die Moslems seiner Leibgarde waren.
Daher gehört der Islam zu Österreich und seinen Werten - bei uns musste keiner zum Terroristen werden.
Wir sollten für keine fremde Macht Diskriminierungsarbeit leisten, sondern der eigenen Tradition folgen. Diese schaffte schon vor Jahrhunderten ganz ohne Demokratie die Folter ab und die Zogajs hätten dazugehört.. - Angal Koch
am 28.04.2010:
Am Anfang war die Moschee in der Lazarettgasse, die dann ersatzlos durch Terrorcamps ersetzt wurde. Kultureller Pluralismus mag durchaus seine Berechtigung haben, nur fehlt mir jegliches Verständnis dafür, dass wir unsere Werte unaufgefordert in den Hintergrund und gar unter den Scheffel stellen.
Beim kleinsten Schritt über die Mitte in die rechte Richtung droht die EU mit Sanktionen, während in Italien Neofaschisten und in Ungarn seit einer Woche uniformierte Rechtsradikale im Parlament sitzen.
Wir sollten uns (nach 1945 Geborene) endlich einmal von der Erbschuld befreien. Lang lebe Österreich - ein Land mit christlichen Werten, ein Land in dem Kreuze hängen dürfen solange das österreichische Volk es wünscht. Zurufe von außen oder gar von anderen Kulturen kommt unbedeutendem Fliegengesumme gleich.
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